Ist Home-Office das neue «Must have»?

Home-Office hat während der Corona Situation einen einschneidenden Begriff hinterlassen. Vorher war es ein Benefit, dann wurde es eine Pflicht und nun wird es eine Erwartung.

Grossunternehmen haben bereits vor Corona Pilotprojekte durchgeführt, wie sich das Home-Office auf die Arbeitsleistung, Work-Life-Balance oder die Optimierung auswirkt.

Immer wieder wurde darüber in den Medien berichtet. Für die Stellensuchenden oder die Mitarbeiter war die Vorstellung von zu Hause auszuarbeiten eine grandiose Idee. Länger schlafen, den eigenen Kaffee konsumieren, wann man will, mit dem Zuhause-Outfit arbeiten oder bereits vor 12.00 Uhr mit dem Kochen anfangen. Ja, sogar pünktlich Feierabend machen war absolut realistisch geworden. Die Unternehmen in der Schweiz waren jedoch immer sehr zurückhaltend und dies nicht nur, weil die IT-Infrastruktur noch nicht so weit war.

Corona hat die Schweizer Wirtschaft gezwungen, umzudenken und die Digitalisierung voranzutreiben. Denn gefühlt von heute auf morgen mussten wir alle eine funktionierende IT-Ausrüstung und Umgebung geschaffen haben – oder die Mitarbeiter konnten nicht arbeiten.

Die mehrheiter der Unternehmen haben die Pandemie gut überwunden und sicher auch mit der nötigen Aufrüstung, dem Umdenken oder mit dem Spurt in der Digitalisierung.


Heute ist alles anders… oder doch nicht?

Die meisten Unternehmen wollen die Mitarbeiter wieder im Office haben. Und spannend ist ja, die meisten Mitarbeiter wollen auch wieder im Office arbeiten. Wie also weiter mit dem Home-Office?

Die Home-Office Möglichkeit ist heute ein Benefit für Mitarbeiter geworden. Die Mitarbeiter haben sich an die Umgebung zu Hause gewöhnt, sie können auch gut mit der Freiheit umgehen und sind ja teilweise sogar noch effizienter in der Arbeitsleistung als im Grossraumbüro. Nun liest man vermehrt in den Stellenausschreibungen unter dem Punkt «Ihr Gewinn», dass Home-Office Möglichkeiten geboten werden. Also profitiert der Mitarbeiter von den heutigen modernen Arbeitsbedingungen, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, Home-Office zu machen.

Die Unternehmen können ebenfalls davon profitieren. Sie sparen zwar Strom, sparen Kaffee und haben nicht so viel unnötige «Unterhaltungen» der Arbeitskollegen, aber das ist nicht alles. Unternehmen fördern mit dem Home-Office die Selbständigkeit der Mitarbeiter, fördern die Freude wieder zurück in das Office zu kommen und geben auch ein weiteres Stück Verantwortung an die Mitarbeiter ab.

Somit muss die Home-Office Möglichkeit ins Unternehmen passen, zu den Mitarbeitern passen wie aber auch zu den Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter. Erwarten sollte man die Möglichkeit aber nicht. Nicht von den Unternehmen wie aber auch von den Mitarbeitern nicht. Es soll ein Benefit bleiben, von dem jede Partei profitieren soll.

Fazit: Home-Office ja, aber als Benefit.

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